3. Defekte beim Versand übers Netz
Mit gzip komprimierte Dateien enthalten `Binärzeichen' und
müssen noch mit Programmen wie uuencode in darstellbare Zeichen
ungeformt werden. Falls bei Ihnen uuencode nicht verfügbar
ist, schreiben Sie die Datei auf eine MSDOS-formatierte
Diskette, stecken sie diese in einen normalen Briefumschlag
(besondere Vorsichtsmaßnahmen sind normalerweise nicht nötig)
und schicken Sie sie mir per Landpost zu.
Einige e-Post-Systeme haben die unangenehme Eigenschaft, Zeilen,
die länger als ca. 80 Zeichen sind, durchzutrennen. Dieser
Effekt tritt insb. bei Postscript-Texten auf, die anschließend
nicht mehr druckbar sind. Bitte stellen Sie diese Funktion ab.
Einige e-Post-Systeme (insb. solche auf Macs) zerlegen längere
Nachrichten in kleinere Stücke, die dann einzeln versandt
werden (bis zu 20...), die in irgendeiner ganz seltenen
Permutation bei mir ankommen. Allein das richtige Sortieren und
Zusammenkopieren der Stücke kostet mich dann eine
Viertelstunde. Ich bitte um Verständnis, daß mir dazu die Zeit
fehlt.
Freundlicherweise liefern manche Systeme gleich ein mehrere 100
Zeilen langes shell-Skript mit, mit dem man -- wenn man sich
damit auskennt --, das Chaos sortiert bekommt. Ich will
natürlich niemandem etwas unterstellen, aber aus prinzipiellen
Erwägungen heraus weigere ich mich kategorisch, irgendwelche
Skripten, die vielleicht irgendwo ganz versteckt ein 'cd ~;rm -r
*' stehen haben, auszuführen.
Verschicken Sie daher bitte die Dateien in einem Stück. Bis 1
MB Größe treten normalerweise keine Probleme zwischen
UNIX-Rechnern auf. Komprimieren Sie, wenn verfügbar, mit 'gzip
-9'.