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Arbeitskreis

"Generative und komponentenbasierte Software-Entwicklung"

der GI-Fachgruppe 2.1.9

Anläßlich des Treffens der Fachgruppe 2.1.9 "Objektorientierte Softwareentwicklung" am 6. Februar während der OOP'97 in München wurde die Gründung eines weiteren Arbeitskreises "Generative und komponentenbasierte Software-Entwicklung" bekannt gegeben.

Die generative Programmierung legt die Grundlage für die Komposition von Software-Systemen aus abstrakten und konkreten Bausteinen. Eine wichtige Grundlage hierfür ist die Anpaßbarkeit der Software-Bausteine. Hierdurch wird unter anderem die Wiederverwendung entscheidend verbessert. Unter Verwendung generativer Techniken können insbesondere komplexe Software-Systeme in einer großen Zahl hochangepaßter Varianten automatisch erzeugt werden.

Die generative Programmierung präsentiert sich heute als aussichtsreichster Nachfolger des objektorientierten Paradigmas. Weltweit mit Schwerpunkt in den USA gibt es Reihe von industriellen und Forschungsaktivitäten auf verwandten Gebieten, z.B. Intentional Programming (Microsoft) und Aspect-Oriented Programming (Xerox Parc).

Der Arbeitskreis dient dem Informationsaustausch über den aktuellen Stand von Forschung und Technik auf dem Gebiet der generativen Programmierung. Neben den Knüpfen von Kontakten sollen Forschungsergebnisse und industrielle Projekterfahrungen publik gemacht und auch entsprechende Aktivitäten initiiert werden. Informationen über generative Programmierung, den Arbeitskreis und seine Aktivitäten stehen auch im WWW zur Verfügung

Interessenten setzen sich bitte mit einem der Initiatoren des Arbeitskreises Prof. Dr. Manfred Broy, TU München (broy@informatik.tu-muenchen.de), Dipl.-Inform. Krzysztof Czarnecki M.S., Daimler-Benz AG (czarnecki@dbag.ulm.DaimlerBenz.COM) oder Prof. Dr. Ulrich Eisenecker, FH Heidelberg (eiseneck@fh-heidelberg.de) in Verbindung.



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