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Bericht aus dem Fachausschuß 2.1 Softwaretechnik und Programmiersprachen

Udo Kelter, Universität Siegen


Organisatorische Umgestaltung

Die organisatorische Umgestaltung des Fachausschusses (FA) 2.1, von der schon im Heft 15:1 der Softwaretechnik-Trends berichtet wurde, ist inzwischen mit der Gründung der Fachgruppen 2.1.7 bis 2.1.9 abgeschlossen. Der FA 2.1 hat nunmehr folgende Fachgruppen:


Mitglieder des Fachausschusses 2.1

Infolge der Umstrukturierung und diverser Neuwahlen hat sich auch die personelle Zusammensetzung des FA 2.1 erheblich verändert. Mitglieder des FA 2.1 sind qua Amt die Sprecher seiner Fachgruppen, ferner hat der FA 2.1 auf seiner Sitzung am 17.3.1995 in Heidelberg vier zusätzliche Mitglieder gewählt. Die aktuelle Liste der Mitglieder ist (bei Fachgruppensprechern ist die Nummer der Fachgruppe angegeben):

Helmut Balzert (U. Bochum), FG 2.1.1 Wolfgang Goerigk (U. Kiel), FG 2.1.4 Gregor Engels (U. Leiden), FG 2.1.9 Manfred Feldmann (ALCATEL SEL AG) Udo Kelter (U. Siegen), FG 2.1.8 Wolfgang Lippe (U. Münster) Klaus-Peter Löhr (FU Berlin) Jochen Ludewig (U. Stuttgart), FG 2.1.6 Gregor Snelting (U. Braunschweig), FG 2.1.3 Andreas Spillner (Hochschule Bremen), FG 2.1.7 Gerd Szwillus (U. Paderborn), FG 2.1.2 Rudolf P. Wehrum; (Rational GmbH), FG 2.1.5 Hans Wössner (Springer Verlag)

Der frühere Sprecher des FA 2.1, H. Wössner, stand für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung. Auf seiner Sitzung am 17.3.1995 wählte der Fachausschuß U. Kelter zum neuen Sprecher und W. Lippe zum stellvertretenden Sprecher; er dankte Herrn Wössner für die langjährige Leitung des Fachausschusses.

Softwaretechnik '95 in Braunschweig

Die Softwaretechnik '95 fand am 9. bis 11. Oktober 1995 in Braunschweig statt. Der Tagungsband wurde ``traditionsgemäß'' als Sonderheft der Softwaretechnik-Trends publiziert.

Die Tagung war mit 90 Teilnehmern in etwa erwartungsgemäß besucht worden. Finanziell schloß sie mit einem erfreulichen Gewinn von rund 5000 DM ab. Daß dies trotz der im Vergleich zu anderen Konferenzen sehr niedrigen Tagungsgebühren möglich wurde, ist der konsequenten Vermeidung von Unkosten, der erfolgreichen Einwerbung von Spenden und dem Einsatz aller Beteiligten zuzuschreiben. Ein besonderer Dank dem gebührt an dieser Stelle dem lokalen Organisator, Gregor Snelting.

Softwaretechnik '96 in Koblenz

Die nächste Tagung des FA 2.1 soll Anfang September in Koblenz stattfinden. Im Gegensatz zu früheren ``Jahrestagungen'', die das komplette Spektrum der Themen des Fachausschusses abdeckten, soll die Tagung in Koblenz einen thematischen Schwerpunkt haben, nämlich die Objektorientierung und hierin wiederum die Konstruktion graphischer Benutzungsschnittstellen. Der Aufruf zur Einreichung von Beiträgen wird in Heft 15:4 der Softwaretechnik-Trends veröffentlicht. Vorsitzender des Programmkomitees ist Gregor Engels (U. Leiden), die lokale Organisation übernimmt Jürgen Ebert.

Bezug der Softwaretechnik-Trends

Bei der Gründung der neuen Fachgruppen war intendiert gewesen, daß die Mitglieder der Fachgruppen 2.1.1 und 2.1.6 bis 2.1.9 ab 1996 automatisch im Rahmen ihrer Mitgliedschaft die Softwaretechnik-Trends beziehen sollten, allerdings nur einmal bei Mitgliedschaft in mehreren dieser Fachgruppen. Natürlich sollten auch die Bezugskosten nur einmal zu zahlen sein. Die Lösung dieser organisatorischen Aufgabe erwies sich als ungeahnt schwierig.

Die naheliegendste Lösung wäre gewesen, die Softwaretechnik-Trends von mehreren Fachgruppen gemeinsam herauszugeben und über ein separates Konto abzurechnen. Diese Lösung wurde jedoch von der Geschäftsstelle in Bonn abgelehnt, da das Mitgliederverwaltungsprogramm etwas derartiges nicht vorsieht. Zeitschriften können (bisher) nur von Fachausschüssen oder Fachgruppen herausgegeben werden und werden im Falle von Fachausschüssen allen Mitgliedern aller Fachgruppen dieses Fachausschusses zustellt und in Rechnung gestellt. Die Herausgabe durch den FA 2.1 scheitert jedoch daran, daß die Fachgruppen 2.1.2 bis 2.1.5 die Softwaretechnik-Trends nicht beziehen wollen, weil sie zum Teil eigene Zeitschriften herausgeben.

Ein zweiter Lösungsversuch war, alle Mitglieder der Fachgruppen 2.1.6 bis 2.1.9 zwangsweise auch zum Mitglied der Fachgruppe 2.1.1 zu machen und die Softwaretechnik-Trends nur über die Beiträge der Fachgruppe 2.1.1 zu finanzieren. Dieser Ansatz scheiterte daran, daß die Zwangsmitgliedschaft in einer anderen Fachgruppe von den Betroffenen abgelehnt wurde. Daneben hätte sie auch formal ein Kuriosum dargestellt.

Ein dritter Lösungsversuch bestand darin, bei Mehrfachmitgliedschaften den Bezug und die Finanzierung der Softwaretechnik-Trends über die Fachgruppe mit der kleinsten Nummer abzuwickeln. Dies hätte dazu geführt, daß die Fachgruppen 2.1.6 bis 2.1.9 für Mitglieder mit bzw. ohne Finanzierung der Softwaretechnik-Trends verschiedene Beiträge hätten erheben müssen (orthogonal zu den ohnehin vorhandenen Beitragsklassen für Normalzahler, Studenten etc.). Diese Lösung wäre zwar etwas unübersichtlich geworden, war aber unter den gegebenen Umständen die einzig ``korrekte'' und wurde deshalb auf einer Sitzung des FA 2.1 am Rande der Softwaretechnik'95 in Braunschweig beschlossen. Wegen ihrer Komplexität wurde sie jedoch ebenfalls von der Geschäftstelle abgelehnt.

Die Geschäftsstelle hat inzwischen Beitragsrechnungen, die die gleiche Struktur wie die letztjährigen Rechnungen aufweisen, an alle GI-Mitglieder verschickt. Danach beträgt der Normalbeitrag 30 DM für die Fachgruppe 2.1.1, 20 DM für die Fachgruppe 2.1.6 und 0 DM für die Fachgruppen 2.1.7 bis 2.1.9. Nach der aktuellen Lage der Dinge werden derzeit also nur Mitglieder der Fachgruppen 2.1.1 und 2.1.6 die Softwaretechnik-Trends beziehen (bei der Fachgruppe 2.1.6 übrigens deutlich preisgünstiger).

Der aktuelle Zustand ist aber eher als Interimszustand anzusehen. Aufgrund einer mündlichen Auskunft aus der Geschäftsstelle wird inzwischen die erste o.g. Lösung ernsthaft in Betracht gezogen, ferner werden wahrscheinlich für die Mitglieder der betroffenen Fachgruppen Anfang 1996 korrigierte Beitragsrechnungen gemäß der dann festliegenden Beitragsstruktur verschickt werden. Diese Beitragsstruktur dürfte i.w. folgendermaßen aussehen:

Die Kosten des Bezugs der Softwaretechnik-Trends werden separat ausgewiesen. Sie werden in 1996 bei ca. 25 DM liegen.

Mitglieder der Fachgruppen 2.1.1 und 2.1.6 bis 2.1.9 werden die Softwaretechnik-Trends obligatorisch beziehen. Ferner kann jedes GI-Mitglied die Softwaretechnik-Trends freiwillig beziehen, ohne Mitglied in einer der herausgebenden Fachgruppen zu sein.

Der von den herausgebenden Fachgruppen erhobene Beitrag braucht jetzt nur noch zur Finanzierung der sonstigen Aktivitäten dieser Fachgruppe auszureichen, kann also um den bisher enthaltenen Anteil zur Finanzierung der Softwaretechnik-Trends reduziert werden.

Die organisatorischen Details müssen in den kommenden Monaten noch mit der Geschäftsstelle der GI abgesprochen werden und können hoffentlich im Heft 16:1 der Softwaretechnik-Trends, das im März 1996 erscheinen wird, bekanntgegeben werden.



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