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Universität Siegen Department ETI Fachgruppe Praktische Informatik
Softwaretechnik I
Inhalt:
Die Vorlesung Softwaretechnik I (Wintersemester 2017/18) behandelt Methoden und Techniken zur kosteneffizienten Entwicklung qualitativ hochwertiger Software. Die wichtigsten Einzelthemen sind:
  • Systemanalyse und -Modellierung, Muster
  • Modellgetriebene Software-Entwicklung, insb. die Generierung von Systemen oder Systemteilen mittels EMF
    • aus Datenmodellen
    • aus Zustandmodellen
  • Metamodelle
  • Projektmanagement

Auf die Softwaretechnik I bauen folgende Veranstaltungen auf:

  • Vorlesung Softwaretechnik III (Spezialvorlesung, Angebot abhängig von der Nachfrage)
  • Vorlesung Softwaretechnik II (Sommersemester 2018)
  • Softwaretechnik-Praktikum (Details auf Anfrage)

Die Veranstaltung wird parallel in Varianten mit 4, 5 bzw. 6 Leistungspunkten für die ältere bzw. neuen Prüfungsordnungen angeboten.
Art Vorlesung mit Übungen
Allgemeine Informationen zu den Übungen
separate Seite für die Übungen mit Aufgabenblättern und zusätzlichen Material
Umfang Die Veranstaltung wird in drei Versionen mit 4, 5 bzw. 6 LP (Leistungspunkten) durchgeführt, Details s. unten
Studiengang Diese Veranstaltung ist Pflicht- oder Wahlpflichtfach in folgenden Studiengängen:
Termine Vorlesung: freitags 14:15 - 15:45, roter Hörsaal, 13.10.2017 bis 02.02.2018
LSF-Eintrag

Übungen:
Die ersten Übungsgruppentermine finden in der 3. Woche der Vorlesungszeit / KW 45 (ab 23.10.2017) statt.
Liste der Termine:
Di, 08:30-10:00, H-A 6120
Di, 12:15-13:45, H-A 6120
Di, 14:15-15:45, H-A 6120
Mi, 12:15-13:45, H-A 6120
Mi, 14:15-15:45, H-A 6120
Do, 14:15-15:45, H-A 6120
LSF-Eintrag
separate Seite mit Aufgabenblättern und zusätzlichem Material

Die Anmeldung zu den Übungen erfolgt über folgende WWW-Seite (nicht über das LSF): https://pi.informatik.uni-siegen.de/betreuung.

Schein / Prüfung

Es werden zwei Klausurtermine angeboten, die - sofern die Prüfungsordnung des jeweils zutreffenden Studiengangs nichts anderes bestimmt - beliebig wählbar sind.

Wichtiger Hinweis: Das Department ETI hat beschlossen, generell die beiden Klausurtermine auf 2 Semester zu verteilen (also nicht mehr wie bisher beide Termine in der unmittelbar nach der Vorlesung folgenden vorlesungsfreien Zeit). Im Wintersemester 2017/18 wird daher nur eine Klausur angeboten.
Die Termine werden frühzeitig bekanntgegeben.
Sie können nur an der Klausur teilnehmen, wenn Sie angemeldet und teilnahmeberechtigt und insb. die Prüfungsvorleistungen (s.u.) erbracht worden sind. Andernfalls können Sie die Klausur nicht mitschreiben. Im Zweifel sollten Sie sich wenigstens 5 Arbeitstage vor der Klausur im Sekretariat rückversichern, daß Sie die Klausur mitschreiben dürfen.

Bei den meisten Prüfungsordnungen sind Prüfungsvorleistungen zu erbringen, um zur Fachprüfung zugelassen zu werden, Details hierzu.

Vorkenntnisse aus der Vorlesung "Einführung in die Informatik I":
  • imperatives Programmieren
  • Datenabstraktion
aus der Vorlesung "Objektorientierte und Funktionale Programmierung" (früher: "Einführung in die Informatik II"), jeweils Sommersemester:
  • Java
  • Kapitel 1: Software-Entwicklung, insb. Thema Vorgehensmodelle
  • Kapitel 2: Objektorientierte Analyse mit UML
  • Kapitel 3: Objektorientierter Entwurf mit UML und Java
  • Kapitel 6: Objektorientierte Entwurfsmuster
Skript / Literatur / Materialien Skripten: Die Vorlesung ist eingeteilt in "Lehrmodule" (nicht zu verwechseln mit ETCS-Modulen). Für die meisten Lehrmodule liegt ein Skript als Volltext vor, der einzeln elektronisch abgerufen werden kann. In einigen Fällen liegen nur Stichworte vor, die dem Inhalt der Vortragsfolien entsprechen.
In den Skripten befinden sich weitere Referenzen.

Standards: Die diversen UML-Diagrammtypen werden durch die Objekt Management Group (OMG) standardisiert. Die Standards sind sind im Gegensatz zu vielen nationalen Standards kostenlos im WWW (über http://www.omg.org/spec/UML/) erhältlich. Die OMG hat Dutzende Standards und Begleitdokumente publiziert, besonders wichtig und grundlegend sind

  • Unified Modeling Language: Superstructure, Version 2.4.1; OMG, Doc. formal/2011-08-05; 2011 (748 Seiten)
  • Unified Modeling Language: Infrastructure, Version 2.4.1; OMG, Doc. formal/2011-08-06; 2011 (230 Seiten)

MDA Guide: s. Leitseite: http://www.omg.org/mda/
MDA Guide Rev. 2.0: http://www.omg.org/cgi-bin/doc?ormsc/14-06-01

Eclipse Modeling Framework (EMF): EMF-Tutorial

Veranstalter Katharina Zetzsche, H-C8322, Tel. 2612 (Öffnungszeiten s. Homepage)
Udo Kelter, H-C8322, Tel. 2611 (Sprechstunde: immer nach der Vorlesung und n.V.)
Dennis Reuling, H-C8331, Tel. 2614
Sonstiges / Anmerkungen:

Vorläufige Liste der Vorlesungstermine mit Inhaltsangabe
Die Links auf die Skripten werden erst nach und nach generiert. Defekte Links bitte umgehend melden.
 
KW Datum Inhalt / Anmerkungen Skript
      SZ PS PDF
41 2017-10-13 Einführung und Organisatorisches      
    Klassifikation softwaretechnischer Themengebiete 24S. 136kB 145kB
   
Themenschwerpunkt Datenmodellierung
     
    Stoffwiederholung aus OFP: Objektorientierte Analyse (Unterlagen s.o. unter Vorkenntnisse)      
42 2017-10-20 Transformation von Analyse-Datenmodellen in Entwurfsdokumente 20S. 124kB 147kB
43 2017-10-27 Analysemuster (Stichworte) 20S. 122kB 160kB
44 2017-11-04 Modellierung graphartiger Dokumente 21S. 187kB 178kB
Modelling Graph-like Documents (englische Version) 21S. 681kB 505kB
45 2017-11-10 Einführung in das Eclipse Modeling Framework (EMF), Teil 1      
46 2017-11-17 Modellgetriebene Software-Entwicklung 12S. 117kB 112kB
    ergänzend hierzu werden in den Übungsgruppen ab 21.11. folgende Einführungen gegeben:
1. Einführung in EMF Teil 2: Generatoreinstellungen
2. Ausgabe einer größeren Übungsaufgabe + Erläuterungen dazu
     
    Metamodelle 18S. 122kB 139kB
47 2017-11-24 Vorlesung entfällt zugunsten einer größeren Übungsaufgabe      
48 2017-12-01 Vorlesung entfällt zugunsten einer größeren Übungsaufgabe      
   
Themenschwerpunkt Zustandsmodellierung
     
49 2017-12-08 Zustandsübergangsdiagramme 21S. 140kB 180kB
50 2017-12-15 Zustandsautomaten
Beispiele für Zustandsautomaten:
- Beispielsammlung
- 6 kleine Beispiele
- Fallstudie mit 13 Varianten eines mechatronischen Systems
19S. 124kB 153kB
51 2017-12-22 Einführung in die Verarbeitung von state machines in Eclipse UML2
Ausgabe einer größeren Übungsaufgabe + Erläuterungen dazu
     
    Vorlesungsfreie Tage Weihnachten, 23.12.2017 - 07.01.2018      
02 2018-01-13 Vorlesung entfällt zugunsten einer größeren Übungsaufgabe      
03 2018-01-20 Petri-Netze 22S. 129kB 154kB
04 2018-01-27 Metamodelle 18S. 122kB 139kB
05 2018-02-02 14:00, H-A 6120, Allgemeine Fragestunde      
         
    zusätzliche freiwillige Lektüre:      
    Modelle 24S. 145kB 181kB
    Anwendungsfälle und Anwendungsfalldiagramme 19S. 119kB 153kB
    Aktivitätsdiagramme (Stichworte) 18S. 114kB 147kB
    Zeitmanagement 20S. 123kB 138kB
    Aufwandsschätzung 21S. 117kB 113kB

Erläuterungen zu den Spalten SZ, PS, PDF:

SZ: Seitenzahl
PS: Link auf komprimierte Postscript-Datei; enthält je 2 DIN-A5-Seiten auf einem Blatt; Angabe der Dateigröße in kB. Die Postscript-Dateien sind mit gzip komprimiert. Die Dateien sind keine Zip-Archive!!
PDF: Link auf (unkomprimierte) PDF-Datei; DIN A5; Angabe der Dateigröße in kB

Detaillierte Erläuterung zu den Dateiformaten (Bitte lesen, sofern beim Entpacken oder Drucken der Dateien Probleme auftreten, z.B. beim Drucken fehlende Bilder)


Inhaltliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr

Keine signifikanten inhaltlichen Änderungen.

Verwendbarkeit älterer Versionen der Lehrmodule

Die HTML-Leitseite zu jedem einzelnen Lehrmodul enthält unten eine Liste der Änderungen des Lehrmoduls. Prüfen Sie bitte anhand dieser Angaben, ob eine vorliegende ältere Version noch brauchbar ist.

Übungen

Die aktive Teilnahme an den Übungen ist unerläßlich für einen nachhaltigen Lernerfolg! Wenn irgend möglich sollte die Aufgaben von mehreren Teilnehmern gemeinsam bearbeitet werden und die individuellen Lösungsideen gegenseitig geprüft und diskutiert werden.

Varianten der Vorlesung: Diese Veranstaltung ist Teil diverser Studiengänge. Die jeweiligen Prüfungsordnungen gewichten die Veranstaltung mit unterschiedlich vielen Leistungspunkten (4, 5 oder 6 Leistungspunkte). Daher werden parallel drei Varianten mit der jeweiligen LP-Zahl angeboten. Die Varianten unterscheiden sich nicht in den Themen, sondern nur im angestrebten Beherrschungsgrad. Die zusätzliche Zeit wird also für zusätzliche Übungen verwendet.

Zeitplanung: Der Umfang der Übungsaufgaben ist wie folgt kalkuliert:

  • Gesamtaufwand bei 4 / 5 / 6 LP: 120 / 150 / 180 Stunden;
  • davon 15 Stunden zur Klausurvorbereitung und Klausurteilnahme, verbleiben 105 / 135 / 165 Stunden;
  • dividiert durch max. 15 Woche Dauer ergibt 7 / 9 / 11 Stunden einzuplanender Zeitaufwand pro Woche;
  • davon 2 Stunden Teilnahme an der Vorlesung und 2 Stunden Teilnahme an Übungsgruppensitzungen; verbleiben 3 / 5 / 7 Stunden pro Woche zum Bearbeiten der Übungsaufgaben und Nacharbeitung des Vorlesungsstoffs.

Teilnahme an den Übungsgruppen: Übungsgruppen dienen dazu, abgegebene Lösungen zu besprechen und Fragen zum Stoffinhalt zu klären. Die Gruppengröße sollte 20 nicht überschreiten, da andernfalls pro Teilnehmer zu wenig Zeit verbleibt, um aktiv teilzunehmen. Abhängig vom Bedarf wird eine ausreichende Zahl von Übungsgruppen angeboten. Die Termine werden in der ersten Vorlesungsstunde ermittelt und auf dieser Seite publiziert.

    Einreichung von Lösungen: Lösungen zu den Aufgaben können nur elektronisch eingereicht werden. Genauere Angaben hierzu, u.a. Zugangsmöglichkeiten und Accounts, werden in der ersten und zweiten Vorlesungswoche in den Übungsgruppentreffen bekanntgegeben.

    Gruppenarbeit: Lösungen sollten möglichst in Kleingruppen von 2 - 3 Personen entwickelt und diskutiert werden, da das gegenseitige Kontrollieren und Korrigieren von Fehlern einen hohen Lerneffekt bietet. Lösungen, die in einer solchen Gruppe erarbeitet wurden, sollen nur einmal eingereicht werden. Die eingereichte Lösung muß deutlich erkennen lassen, wer Mitglied der Arbeitsgruppe war.

    Wegen der hohen Zahl von Teilnehmern werden vorerst nur gemeinsame Lösungen wenigstens 2 und maximal 3 Personen angenommen werden. Ausnahmen hiervon sind bei den Betreuern der Übungen zu beantragen.

Prüfungsvorleistungen ("Übungsschein"): Im Wintersemester 2006 wurden die Prüfungsordnungen mehrerer Studiengänge dahingehend geändert, daß man in bestimmten Fächern (darunter DBS_I und ST_I) nur noch dann an der Fachprüfung (Klausur) teilnehmen darf, wenn man als Vorleistung die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen nachweist ("Übungsschein").

Kontrolle der Vorleistungen vor der Klausuranmeldung: Da die Anmeldefristen für die Klausuren in den meisten Fällen früher liegen als die letzten Übungen, müssen Sie sich zunächst zur Klausur anmelden und, sofern Sie ungeplanterweise den Übungsschein nicht erwerben, sich wieder abmelden. Bitte prüfen Sie daher rechtzeitig Ihren Punktestand!
Wenn Sie den Übungsschein im Vorjahr oder früher erworben haben, können Sie ebenfalls an der Klausur teilnehmen.

Aufgabenblätter und zusätzliches Material: s. eigene Seite für die Übungen


Stand: 01.10.2017