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Universität Siegen Department ETI Fachgruppe Praktische Informatik
Softwaretechnik II
Inhalt:
Diese Vorlesung baut auf die im Wintersemester 2016/17 gehaltenen Vorlesung Softwaretechnik I auf. Thematische Schwerpunkte der Softwaretechnik II sind:
  1. Fortgeschrittene Themen der Systemmodellierung
  2. Modellbasierte Softwareentwicklung, insb. Werkzeuge hierzu
  3. Softwarearchitekturen, Wiederverwendung
  4. Software-Produktlinien
Details ergeben sich aus der untenstehenden Liste der Vorlesungstermine mit Inhaltsangabe.
Die Veranstaltung wird parallel in zwei Varianten mit 4 bzw. 5 Leistungspunkten für die ältere bzw. neuen Prüfungsordnungen angeboten.
Art Vorlesung mit Übungen
separate Seite mit Aufgabenblättern und weiteren Materialien für die Übungen
Umfang 2V/1Ü bei 4 LP bzw. 2V/2Ü bei 5 LP
Studiengang Diese Veranstaltung ist belegbar in den Studiengängen
  • Master Informatik (PO 2006 (4LP) und 2012 (5LP))
  • Angewandte Informatik (DPO 2001)
  • Wirtschaftsinformatik (Diplom PO 1998/2006, Master)
  • Bachelor Informatik (BPO 2006 und spätere Varianten, Wahlpflichtblock Informatik-Vertiefung)
  • diverse Master-Studiengänge
Termine Vorlesung: donnerstags 08:30 - 10:00, Raum HC-6321, Beginn: 20.04.2017, Ende: 27.07.2017
LSF-Eintrag Vorlesung

Übungen:
dienstags 08:30 - 10:00, Raum H-C6120
mittwochs 08:30 - 10:00, Raum H-C6120
erste Sitzung: ???.04.2017
LSF-Eintrag Übungen
Schein / Prüfung mündliche Prüfungen siehe unten
Vorkenntnisse
  1. allgemeine Programmiererfahrung, gute Kenntnisse in Java entsprechend den Lernzielen der Vorleseungen des 1. Studienjahrs und des Programmierpraktikums
  2. gute Kenntnisse und praktische Erfahrung in der Datenmodellierung und Zustandsmodellierung mit den Modelltypen der UML, in Metamodellierung und in der EMF-Technologie gemäß den Lernzielen der Vorlesung Softwaretechnik I.
    Falls sie die Softwaretechnik I vor längerer Zeit besucht haben (Hinweis: die Softwaretechnik I ist seit dem WS 2009/10 erheblich umstrukturiert worden) oder Ihr Grundstudium in einem anderen Studiengang / an einer anderen Universität absolviert haben, prüfen Sie bitte, ob Sie diesen Stoff sicher genug beherrschen. Falls nicht, sollten Sie zunächst diesen Stoff selbständig nacharbeiten und die zugehörigen Übungen bearbeiten; zur Korrektur der Lösungen wenden Sie sich bitte an den Übungsgruppenbetreuer.
Skript / Literatur / Materialien Für einzelnen Abschnitte der Vorlesung liegen entweder ausgearbeitete Skripten oder zumindest Stichworte vor, in denen jeweils weitere Referenzen angegeben sind. Links befinden sich unten in der Liste der Vorlesungstermine.

Materialien für den Themenbereich modellbasierte Softwareentwicklung:

  • OMG-Standards: Die diversen UML-Diagrammtypen werden durch die Objekt Management Group (OMG) standardisiert. Die Standards sind sind im Gegensatz zu vielen nationalen Standards kostenlos im WWW (über http://www.omg.org) erhältlich. Die OMG hat Dutzende Standards und Begleitdokumente publiziert, besonders wichtig und grundlegend sind
    • Unified Modeling Language, Version 2.5; OMG, Doc. formal/15-03-01; 2015 PDF (OMG) PDF (lokale Kopie)
    • Meta Object Facility (MOF) Version 2.5; OMG, Doc. formal/2015-06-05; 2015 PDF (OMG) PDF (lokale Kopie)
    • Object Constraint Language(OCL); OMG, formal/2014-02-03; February 2014; PDF
    • MDA Guide Version 1.0.1; OMG, Doc. omg/2003-06-01; 2003 PDF
  • Transformation von Modellen / Henshin:
    • Ein vorkonfektioniertes Eclipse inklusive aller benötigten Modellierungswerkzeuge (Eclipse Modeling Tools) finden Sie auf der Eclipse Downloads Seite.
    • Installationsanweisung für EMF-Henshin: hier
    • Tutorial, in den die Hauptkonzepte von Henshin am Beispiel erklärt werden: hier
  • Versionierung von Modellen:
    • [Ke2009LLSS] Kelter, Udo: Repository-Dienste für die modellbasierte Entwicklung; p.76-86 in: Design4Future 2009 - Proc. 1. Workshop des GI-Arbeitskreises Langlebige Softwaresysteme (L2S2): "Design for Future - Langlebige Softwaresysteme", Karlsruhe, Germany, October 15-16, 2009; CEUR Workshop Proceedings, Vol. 537; CEUR-WS.org; 2009; Volltext auf ceur-ws.org
    • [KeS2008CVSM] Kelter, U.; Schmidt, M.: Comparing State Machines; p.1-6 in: Proc. 2008 ICSE Workshop on Comparison and Versioning of Software Models, May 17, 2008, Leipzig; ACM; 2008 KeS2008CVSM.pdf

Materialien für den Themenbereich Software Product Line Engineering:

  • Apel et al.: Feature-Oriented Software Product Lines, Springer Verlag, 2013
    Hauptliteratur zur Vorlesung, sehr empfehlenswert. In der UB vorhanden.
  • Klaus Pohl et al.: Software Product Line Engineering, Springer Verlag, 2005.
    Ist als eRessource kostenlos innerhalb des Netzes der Uni Siegen verfügbar (nach "Software Product Line Engineering" suchen)
  • P. Clements, L. M. Northup: Software Product Lines:Practices and Patterns, 2006.
    Als weiterführende Literatur (eher anwendungs-/praxisorientiert)

Materialien für den Themenbereich Architekturen:

  • Vorlesung "Software Engineering" (Martin Glinz, Harald Gall): Volltext zum Thema Architekturen (darin insb. relevant Abschnitte 6.2 - 6.6) (URL des Originals: http://www.ifi.unizh.ch/rerg/fileadmin/downloads/teaching/ courses/software_engineering_ws0506/skript/Kapitel_06.pdf)
Veranstalter Katharina Zetzsche, (Sekretariat, di-do 8-14), H-C8322, Tel. 2612
Udo Kelter, H-C8322, Tel. 2611 (Sprechstunde: immer nach der Vorlesung und n.V.)
Dennis Reuling, H-C8304, Tel. 2618
Sonstiges / Anmerkungen:

Vorläufige Liste der Vorlesungstermine:

 
KW Datum Inhalt / Anmerkungen Skript
      SZ PS PDF
15 2017-04-20 Organisatorisches, Übungsgruppentermine, Übersicht, Stoffwiederholung ST1      
   
Modellbasierte Softwareentwicklung
     
    Die Object Constraint Language der UML 16S. 126kB 140kB
16 2017-04-27 Demo: OCL-Plugin für Eclipse      
17 2017-05-04 Domänenspezifische Sprachen und UML-Profile 14S. 112kB 115kB
18 2017-05-11 Struktur der UML-Spezifikationen 9S. 220kB 139kB
19 2017-05-18 Modelltransformatoren - Einführung und Einordnung 10S. 106kB 95kB
    Einführung in Henshin      
20 2017-05-25 Christi Himmelfahrt (Vorlesung entfällt);
Übung: Henshin (s. Übungsseite)
     
   
SPL Engineering
     
21 2017-06-01 Software-Wiederverwendung und Produktlinien 15S. 94kB 96kB
22 2017-06-08 Feature-Modelle: SPL Engineering, Feature-Modelle, Feature-Modell-Analysen, Konfigurationsprozesse
Folien zur Vorlesung "Feature Modellierung"
     
23 2017-06-15 Fronleichnam (Vorlesung entfällt)
Übung: SPL (s. Übungsseite)
     
24 2017-06-22 Variabilitätsmodellierung im Lösungsraum
Folien zur Vorlesung "Variabilitätsmodellierung im Lösungsraum"
     
25 2017-06-29 Modellbasierte SPLs: 150%-Modelle
Folien zur Vorlesung "Modellbasierte Produktlinien"
     
26 2017-07-06 Delta-basierte Variablitätsmodellierung
Einführung in Delta-Ecore und SIPL
     
   
Versionsmanagement für Modelle
     
27 2017-07-13 Differenzwerkzeuge für Modelle - Übersicht (Stichworte) 22S. 896kB 582kB
28 2017-07-20 Fortsetzung Differenzwerkzeuge für Modelle - Übersicht (Stichworte)      
28 2017-07-27 Allgemeine Fragestunde      

Erläuterungen zu den Spalten SZ, PS, PDF:

SZ: Seitenzahl
PS: Link auf komprimierte Postscript-Datei; enthält je 2 DIN-A5-Seiten auf einem Blatt; Angabe der Dateigröße in kB
PDF: Link auf (unkomprimierte) PDF-Datei; DIN A5; Angabe der Dateigröße in kB

Die Postscript-Dateien sind mit gzip komprimiert. Die Dateien sind keine Zip-Archive!!

Detaillierte Erläuterung zu den Dateiformaten (Bitte lesen, sofern beim Entpacken oder Drucken der Dateien Probleme auftreten, z.B. beim Drucken fehlende Bilder)


Generelle Hinweise zu allen Übungen

Die aktive Teilnahme an den Übungen ist unerläßlich für einen nachhaltigen Lernerfolg! Ohne praktisches Anwenden werden die meisten Lernstoffe nicht richtig verstanden, daher ist es praktisch immer sinnlos, nur die Vorlesung anzuhören (oder einen entsprechenden Lehrtext zu lesen) und den Lernstoff nicht zu üben. Auf dem Sportplatz wird Ihre Kondition auch nicht besser, wenn der Trainer für Sie die Runden läuft.
Die Aufgaben werden im Regelfall während der Vorlesung ausgegeben und in der darauffolgenden Woche besprochen, sollten also unmittelbar nach der Vorlesung bearbeitet werden.

Zeitplanung: Der Umfang der Übungsaufgaben ist bei einem Modul mit 2V/1Ü/4LP bzw. 2V/2Ü/5LPso dimensioniert, daß die Übungen mit einem Zeitaufwand von ca. 4 -6 Stunden pro Woche incl. Nacharbeitung des Vorlesungsstoffs bearbeitet werden können. Inclusive der 3-4 Stunden Präsenzzeiten (2V + 1 oder 2 Ü) beträgt der gesamte einzuplanende Zeitaufwand ca. 7 - 9 Stunden pro Woche, bei durchschnittlicher Arbeitseffizienz. Sofern Sie diese Zeiten nicht erübrigen können - warum auch immer -, ist der Lernerfolg gefährdet, und Sie sollten lieber weniger Module im jeweiligen Semester einplanen, um pro Modul mehr Zeit zu haben.

Umfang der Einzelaufgaben: Bei den Einzelaufgaben sind geschätzte Bearbeitungszeiten angegeben, die in etwa in einer Klausur unterstellt werden würden, die also jemand benötigen würde, der den Stoff gut kennt. Wenn man den Stoff noch üben muß, braucht man ca. doppelt soviel Zeit, wenn man erst dem Lehrstoff durch Lektüre des Skripts lernen muß, die drei- bis vierfache Zeit.

Abgabe der Lösungen: Wie die Lösungen abzugeben sind, wird jeweils im Einzelfall bekanntgegeben. Die abgegebenen Lösungen werden i.d.R. innerhalb von wenigen Tagen korrigiert und beim nächsten Übungsgruppentermin zurückgegeben. Lösungen, die nicht wieder abgeholt werden, werden am Semesterende vernichtet.

Übungsgruppentermine: Der Sinn der Übungsgruppentermine besteht darin, 1. Fragen zur Vorlesung oder zu den Lehrmaterialien zu beantworten und 2. Schwierigkeiten bzw. Fehler zu diskutieren, die bei der Bearbeitung der Aufgaben oder in den abgegebenen Lösungen aufgetreten sind. Der Sinn der Übungsgruppentermine besteht nicht darin, daß erstmalig die Übungsaufgaben durchgelesen werden oder die Betreuer Musterlösungen vorrechnen. Den Betreuern ist untersagt, Musterlösungen vorzurechnen oder in sonstiger Form zu verteilen. Sofern sich keiner der Übungsteilnehmer bereiterklärt, seine Lösung einer Aufgabe vorzustellen, wird die betreffende Teilaufgabe nicht besprochen.


Spezielle Hinweise zu den ST II-Übungen

Gruppenabgabe: Die Hausaufgaben sollten in Gruppen von 2 - 3 Personen bearbeitet und untereinander diskutiert werden. Pro Gruppe braucht nur eine Lösung eingereicht zu werden.
Lösungen können elektronisch (PDF) oder auf Papier eingereicht werden. Blätter können im Briefkasten neben Raum HC8322 eingeworfen werden.

separate Seite mit Aufgabenblättern und weiteren Materialien für die Übungen


Mündliche Prüfungen

Bitte zuerst allgemeine Hinweise zur Anmeldung, Planung und Durchführung von mündlichen Prüfungen lesen.

Mündliche Prüfungen fallen in einigen älteren Studiengängen nur in Kombination mit anderen Fächern, insb. Datenbanksysteme II oder Softwaretechnik I, an. Details s. Hinweise zu Prüfungen in Kernfächern.


Stand: 23.07.2017