Allgemeine Informationen zum Studiengang

Angewandte Informatik

im Fachbereich 12 Elektrotechnik und Informatik
der Universität Siegen



Übersicht:


Konzeption und Ausrichtungen des Studiengangs

Der Fachbereich 12 Elektrotechnik und Informatik der Universität Siegen bietet seit dem Wintersemester 2000/01 den Studiengang Angewandte Informatik an. Initial sind folgende Anwendungsfächer wählbar:

1. Elektrotechnik
2. Maschinentechnik
3. Medienwissenschaften

Bei allen Anwendungsfächern wird einheitlich der akadademische Grad Diplom-Informatikerin bzw. Diplom-Informatiker verliehen.


Was bedeutet `Angewandte Informatik'?

Das Curriculum des Studiengangs Angewandte Informatik sieht folgende Verteilung der Fachinhalte vor:

  • ca. 60 - 70 % Informatik
  • ca. 30 - 40 % Anwendungsfach

  • Der Studiengang Angewandte Informatik weist damit eine deutlich stärkere Anwendungsorientierung auf als der klassischen Diplomstudiengang Informatik, bei dem nur ein Nebenfach mit einem Umfang von ca. 15 - 20 % vorgesehen ist.

    Die Angewandte Informatik versteht sich als interdisziplinärer Studiengang: der üblichen Semantik der deutschen Sprache folgend sind die Absolventen primär Informatiker. Die Kernkompetenz von Informatikern darin besteht, informationsverarbeitende Systeme, also Software in einem breiten Sinn, zu konstruieren.

    Software existiert aber i.d.R. nicht um ihrer selbst willen, sondern um konkrete Anwendungsprobleme zu lösen. Informatiker, die die Begriffe, Gewohnheiten und Randbedingungen eines Anwendungsbereichs nicht kennen, haben erfahrungsgemäß Schwierigkeiten, die Anwendungsprobleme richtig zu verstehen und mit Anwendern bzw. Nichtinformatikern erfolgreich zu kommunizieren; es kommt so leicht zu Mißverständnissen und am tatsächlichen Bedarf vorbei konstruierten Systemen. Die Angewandte Informatik wirkt diesen Problemen entgegen, indem ein höherer Anteil des Studiums für das Anwendungsfach reserviert wird und indem nach der Grundausbildung vor allem solche Informatik-Fächer angeboten werden, die für das jeweilige Anwendungsfach besonders relevant sind, s. hierzu die folgende Graphik.

    Bild: Grobstruktur des Curriculums

    Der hohe Anteil des Anwendungsfachs kann leicht zu der Fehleinschätzung führen, man würde zum Experten im jeweiligen Anwendungsfach ausgebildet; dies ist definitiv nicht der Fall! (s. auch unten Bemerkungen zu den Vorkenntnissen, ferner ein ausführlicheres Papier zur Medieninformatik und dem dort unterstellten Arbeitsmarkt.)

    Im Grundstudium von 4 Semestern Dauer werden Grundlagen in der Informatik und im Anwendungsfach vermittelt. Das Grundstudium schließt mit dem Vordiplom ab.
    Man muß hier vor einer gewissen Durststrecke warnen. Als (vermutlich falschen, aber brauchbaren) Vergleich nehmen wir an, Sie wollten Stabhochspringen lernen, weil das Gefühl, durch die Luft zu fliegen, dermaßen phantastisch sein muß, daß Sie Ihren ersten Flug kaum abwarten können. Ihr Trainer quält Sie dann aber monatelang mit Liegestützen, Hanteltraining, 100m-Lauf und anderen stupiden und irrelevanten Übungen und läßt Sie nicht an den Stab. [Gratulation: Sie haben einen guten Trainer!] Ein gewisses Maß an Geduld ist leider auch bei den Angewandten Informatiken erforderlich.

    Zu Beginn des Hauptstudiums, überwiegend im 5. Fachsemester, werden im Bereich der Informatik vor allem sog. Kernfächer angeboten. Diese decken alle wichtigen Themen der praktischen Informatik ab, insb.

    ferner Themen aus der technischen Informatik (Rechnerarchitekturen) und der theoretischen Informatik (Theorie der Programmierung). Die Kernfächer vermitteln ein breites, anwendungsorientiertes Wissen in der praktischen Informatik. (aktuelles Angebot in WS 2001/02) (Papier zum Konzept der Kernfächer)

    Das Dreieck in der vorstehenden Graphik symbolisiert Informatik-Fächer, die spezieller auf den Bedarf des jeweiligen Anwendungsfachs ausgerichtet sind. Bei der Medieninformatik wären dies z.B. Multimedia-Technologien, bei der Technischen Informatik z.B. der Schaltkreisentwurf. Vielfach werden solche Fächer auch dem Anwendungsfach zugeordnet, bei einer solchen Zuordnung kann der Anteil des Anwendungsfachs 50 % erreichen. Wir befinden uns hier in einem Übergangsbereich, in dem die Methoden und Techniken der Informatik für das jeweilige Anwendungsfach spezialisiert werden.

    Das Hauptstudium kann nach 3 Semestern Regelstudienzeit mit dem Abschluß Diplom D1 beendet werden oder nach insg. 5 Semestern mit dem Diplom D2; Absolventen erhalten automatisch eine Bescheinigung, daß das Diplom D2 äquivalent zum international üblichen Master-Abschluß ist.

    Während des Hauptstudiums ist für das Diplom D2 die Teilnahme an einer studentischen Projektgruppe obligatorisch. Hier arbeiten ca. 6 - 10 Studenten 2 Semester lang an einer umfangreichen Aufgabenstellung, deren Thematik typischerweise in diesem Übergangsbereich liegen wird. Projektgruppen können auch in Kooperation mit externen Institutionen durchgeführt werden und konkrete Aufgabenstellungen aus der Praxis zum Gegenstand haben. Ein ganz wesentliches Ziel von Projektgruppen ist der Erwerb sozialer Kompetenzen, da die Studenten sich selbst in der Gruppe organisieren müssen.



    Beziehungen zu anderen an der Universität Siegen vorhandenen Informatik-Studiengängen

    Informatik mit Anwendungsfach Elektrotechnik / Technische Informatik

    Die Informatik mit Anwendungsfach Elektrotechnik entspricht dem früheren Studiengang Technische Informatik und ersetzt diesen. Die Studieninhalte haben sich hier nur marginal geändert, es handelt sich i.w. nur um eine Änderung der Bezeichnung (s. separate Seite mit einem Vergleich des Studiengangs Angewandte Informatik mit Anwendungsfach Elektrotechnik mit dem früheren Studiengang Technische Informatik).

    Informatik mit Anwendungsfach Maschinentechnik

    Dieses Studienangebot ist neu und war in ähnlicher Form früher nicht vorhanden. Lehrveranstaltungen im Anwendungsfach Maschinentechnik werden vom Fachbereich 11 Maschinentechnik übernommen.

    Informatik mit Anwendungsfach Medienwissenschaften / ``Medieninformatik''

    Dieses Studienangebot ist ebenfalls neu und war in ähnlicher Form früher nicht vorhanden. Es entspricht inhaltlich Studienangeboten, die andernorts auch als Medieninformatik bezeichnet werden. Die Lehrveranstaltungen im Anwendungsfach werden von den Fachbereichen 1, 2 und 3 übernommen.


    Detailliertere Informationen:

    Wirtschaftsinformatik

    Die Wirtschaftsinformatik kann inhaltlich als Informatik mit Anwendungsfach Wirtschaftswissenschaften (insb. BWL) bezeichnet werden. Formal ist sie ein eigener Studiengang, der zum akadademischen Grad Diplom-Wirtschaftsinformatikerin bzw. Diplom-Wirtschaftsinformatiker führt.

    Der Studiengang Wirtschaftsinformatik ist organisatorisch beim Fachbereich 5 Wirtschaftswissenschaften angesiedelt. Seine Informatik-Anteile sind identisch mit Veranstaltungen, die im Rahmen der Angewandten Informatik angeboten werden, und werden vom Fachbereich 12 angeboten.


    Prüfungsordnung und Fächerlisten

    Die zu absolvierenden Studienleistungen ergeben sich aus der Prüfungsordnung in der jeweils gültigen Version (mit ggf. vorhandenen Ergänzungen in den Fächerlisten). Die Prüfungsordnung ist über die Leitseite zum Studiengang zu finden. Die Fächerlisten ergeben sich aus den entsprechenden Anhängen der Prüfungsordnung

    Die Prüfungsordnung läßt die zeitliche Anordnung der Fächer auf die Studiensemester offen. Ein Vorschlag für diese Anordnung findet sich zum einen in dem Stundenplanheft, das der Fachbereich jedes Semester herausgibt, ferner auf weiteren Informationsmateralien.

    Detaillierte Informationen zu den Informatik- und Elektrotechnik-Vorlesungen finden sich auf den WWW-Seiten der Fachgruppen des FB12, die die jeweiligen Vorlesungen anbieten.

    Detaillierte Informationen zu den Vorlesungen und Seminare im kulturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Bereich finden sich analog auf den WWW-Seiten der Fachbereiche 3 bzw. 1 und 2.



    Der Arbeitsmarkt für Informatiker

    Bei der Entscheidung für ein Studium sollte eine zentrale Frage sein, wie der Arbeitsmarkt für Absolventen des Studiengangs aussehen wird.

    Auch während des Studiums spielt der zu erwartende Arbeitsmarkt eine Rolle, insb. bei der Wahl von Vertiefungsgebieten im Hauptstudium.

    Der Begriff Arbeitsmarkt betont, daß es einerseits Stellen und zugehörige Tätigkeitsprofile gibt, andererseits Arbeitssuchende mit bestimmten Kenntnisprofilen und daß bei der Besetzung von Stellen die üblichen Marktgesetze gelten.

    Tätigkeitsprofile

    Eine präzise Antwort, wie der Arbeitsmarkt am Ende des Studiums hinsichtlich der angebotenen Stellen aussehen wird, ist aus vielen Gründen schwierig.

    Fachliche Ausrichtung vs. Qualifikationsniveau

    Bei der Beschreibung von Tätigkeitsprofilen muß man unbedingt trennen zwischen der fachlichen Ausrichtung und dem Qualifikationsniveau. Dies wollen wir am Beispiel der Medieninformatik näher betrachten. Beispiele für konkrete Tätigkeiten bzw. fachliche Arbeitsgebiete von Medieninformatikern sind: Diese Liste der fachlichen Aufgabenstellungen kann noch vielfältig ergänzt werden, insb. wenn man auch seltenere Aufgabenstellungen mit einbezieht. Außerdem ändert sie sich im Laufe der Zeit, u.a. durch neue verfügbare Technologien, Änderungen der allgemeinen Wirtschaftslage und Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt.

    Die fachliche Thematik ist allerdings nur ein Aspekt, ein anderer ist das Qualifikationsniveau. Beispielsweise wird man auf die Stelle einer Parkplatzwächters, der Parkgebühren kassieren soll, nicht unbedingt einen diplomierten Betriebswirt einstellen, obwohl beide mit Geld umgehen können müssen. Prinzipiell gilt in allen Arbeitsgebieten, daß Personen, die durch unterschiedliche Ausbildungen qualifiziert sind, den Arbeitsmarkt bevölkern und um die Arbeitsplätze konkurrieren und daß einzelne Arbeitsplätze i.d.R. demjenigen zugesprochen werden, der die erforderliche Mindestqualifikation aufweist und der das kleinste Gehalt fordert; letzteres ist frei nach Darwin derjenige, der nur die Mindestqualifikation hat.

    Für den Medienbereich bedeutet das, daß Diplom-Informatiker nicht eingestellt werden, um einfache WWW-Seiten zu gestalten, denn das sind vergleichsweise einfache Tätigkeiten, bei denen die erforderliche Qualifikation bereits durch einige VHS-Kurse erworben werden können. Diese einfachen Tätigkeiten können preiswerter durch umgeschulte Kräfte oder in Zukunft vermehrt durch sog. Fach-Informatiker und Absolventen ähnlicher Lehrberufe abgedeckt werden.

    Die anspruchsvolleren Tätigkeiten sind per definitionem solche, bei denen man die erforderlichen Qualifikationen nicht in wenigen Wochen durch Umschulungen oder VHS-Kurse erwerben kann (oder wo der Arbeitsmarkt keine entsprechenden Arbeitssuchenden enthält). Hierzu gehört insb. die Fähigkeit, größere Programme in gängigen Programmiersprachen wie Java oder C++ zu entwickeln. Letzteres ist die zentrale Kompetenz von Informatikern schlechthin, die neben Kenntnissen in den o.g. Kernfächern für praktisch alle o.g. Arbeitsgebiete relevant ist. Hinzu kommen spezielle Kenntnisse für einzelne Arbeitsgebiete. So sind für die Computergraphik, eines der wichtigsten Teilgebiet der Medieninformatik, gute bis sehr gute Mathematik-Kenntnisse erforderlich.

    Grundlagenwissen

    Aus den vorstehenden Beobachtungen wird bei der Gestaltung der Studieninhalte die Konsequenz gezogen, daß das Studium ein relativ breites Grundlagenwissen vermitteln soll; dieses Allgemeinwissen kann aus Zeitgünden (nur) punktuell und exemplarisch aufgabenbezogen vertieft werden (in erster Linie in der Projektgruppe und der Diplomarbeit).

    Es kann durchaus sein, daß man ein Drittel dieses Allgemeinwissens in einem konkreten Job nicht einsetzen kann (und es sogar nach ein paar Jahren weitgehend vergißt, das gilt übrigens für alle Ingenieurwissenschaften und für viele andere Studiengänge). Leider weiß man vorher nicht, welchen Job man später haben wird und welcher Teil des Allgemeinwissens gerade hier irrelevant ist - man sollte sich aber, bevor man den ersten Job überhaupt hat, auf viele Jobs mit einigen Chancen bewerben können. Man weiß auch nicht, ob sich nicht vielleicht 5 Jahre später der Arbeitsmarkt ändert, man auf einmal umsatteln muß, und das bisher ungenutzte Allgemeinwissen plötzlich doch wieder benötigt wird.

    Selbständiger Erwerb von Spezialwissen

    Das Allgemeinwissen muß in konkreten Aufgabenstellungen fast immer punktuell durch Spezialwissen ergänzt werden, wozu auch die Bedienung bestimmter Produkte oder Produktversionen gehört. Eine der wichtigsten (Meta-) Fähigkeiten, die ein Studium vermitteln sollte, ist daher die Fähigkeit, sich selbständig (!) in spezielle bzw. neue Fachthemen einzuarbeiten, also weitgehend alleine, gestützt auf Lehrbücher oder andere selbst zu findende Unterlagen und am Ziel der Aufgabe orientiert.

    Im universitären Kontext kann dies am ehesten durch studentische Projektgruppen erlernt werden. Die (inoffizielle) Projektgruppenordnung des Fachbereichs motiviert Projektgruppen wie folgt:

    Informatiker und Ingenieure sehen sich in der Berufspraxis häufig mit Aufgaben konfrontiert,

    Das Vorstehende führt zu der vielleicht überraschenden Erkenntnis, daß eine ``ganz praxisorientierte'' Ausbildung, in der intensiv die Bedienung von Version 4.17 des Produkts X, das in vielen Stellenanzeigen genannt ist, auf Kosten eines fundierten Grundlagenwissens erlernt wird, mittelfristig eher nachteilig ist. Kurzfristig spart der Arbeitgeber Einarbeitungsaufwand, wenn er zufällig gerade dieses Produkt in dieser Version einsetzt. Mittel- und langfristig ist die geringere Flexibilität und Fähigkeit, sich auf Basis allgemeiner Grundlagen rasch in neue Themen einauarbeiten, der größere Nachteil. Letzteres ist übrigens auch Arbeitgebern bekannt.

    Zur Entwicklung des Arbeitsmarkts für Informatiker

    Seit Ende 2000 ist es weltweit zu einer erheblichen Eintrübung der wirtschaftlichen Lage gekommen, womit zugleich eine sehr lange, die ganzen 90er Jahre andauernde Wachstumsphase beendet wurde. Hierdurch hat sich Nachfrage nach Akademikern seit 2002 generell stark vermindert. In einem Artikel in der FAZ vom 3.8.2002, ``Kein Lichtblick auf dem Arbeitsmarkt für Akademiker'' analysiert Manfred Bauch (Zentralstelle für Arbeitsvermittlung) den Arbeitsmarkt anhand von Anzeigen in Zeitschriften und Angeboten in Datenbanken im ersten Halbjahr 2002. Der Rückgang der Stellenangebote wird als drastisch bezeichnet, alle Regionen und Bereiche sind betroffen, besonders aber die ``Arbeitsmarktstars'' der Jahre 1999 und 2000, wozu auch die Informatiker und Elektroingenieure gehören. Der starke prozentuale Rückgang der Stellenangebote ist indes vor dem Hintergrund sehr vieler Stellenangebote, also hoher absoluter Zahlen im Vergleichszeitraum zu interpretieren.

    Die weitere Entwicklung des Arbeitsmarkts hängt stark von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung ab, über die man bestenfalls spekulieren kann. Zur Frage, ob man überhaupt studieren soll, betont der o.g. Artikel die ``Erfahrung vergangener Konjunkturzyklen, daß Akademiker fast aller Fachrichtungen im Gefolge eines wirtschaftlichen Aufschwungs besonders dringend benötigt wurden und schließlich überproportional von einer Arbeitsmarktbelebung profitieren konnten, ...; um den zukünftigen Bedarf [an Akademikern] zu decken, dürfen trotz der gegenwärtigen Krise die Bemühungen für eine Erhöhung des Akademikeranteils an der Erwerbsbevölkerung nicht nachlassen. Denn trotz der aktuellen Probleme für Akademiker bleibt ihre Arbeitslosenquote mit 4 Prozent weit unter dem Durchschnitt.'' (Ende des Zitats)

    Die wirtschaftliche Rezession hat im Jahre 2002 auch zu vielen Entlassungen von Informatikern geführt, bei manchen Arbeitgebern zum ersten Mal seit sehr langer Zeit. Besonders betroffen hiervon waren schlecht ausgebildete Informatiker (incl. Quereinsteiger), die in der Zeit der Hochkonjunktur eingestellt wurden bzw. mangels besserer Alternativen eingestellt werden mußten. Im Vertrauen geben manche Arbeitgeber zu, daß sie eigentlich ganz froh sind, sich von einigen 1999 oder 2000 vorschnell eingestellten Mitarbeitern trennen zu können. Gute Informatiker werden dagegen, solange es irgend geht, gehalten oder sogar weiter gesucht; die Arbeitgeber haben aus der Rezession von 1993/94 gelernt, als auch gut qualifizierte Informatiker entlassen wurden, was sich als gravierender Fehler erwies, denn bei der bald folgenden konjukturellen Erholung hatte man größte Schwierigkeiten, neue qualifizierte Mitarbeiter zu finden.

    Es trennt sich jetzt sozusagen die Spreu vom Weizen. Es bestätigen sich zwei Regeln, die immer schon gültig waren, in der Zeit des IT-Booms aber (leider) oft vergessen wurden:





    Einschreibung

    Der normale Zeitraum für eine Einschreibung zum Wintersemester für Fächer ohne Zugangsbeschränkungen beginnt Ende August und endet Ende September. Die genauen Daten werden zur Jahresmitte bekanntgegeben. Es sind aber auch Ausnahmen möglich, wenn z.B. ein Vorpraktikum erst kurz vor Beginn des Semesters abgeschlossen wrden kann. In solchen Fällen sollte das Studierendensekretariat direkt kontaktiert werden.

    Die jeweils gültigen konkreten Termine sowie Adressen und Hinweise auf sonstige Formalitäten werden auf den WWW-Seiten des Studierendensekretariats angegeben, s. http://www.uni-siegen.de/studinfo/bewerbung/.

    Zugangsbeschränkungen sind nicht vorhanden.

    Es ist im Prinzip auch möglich, sich im Sommersemester einzuschreiben, allerdings ist es nicht zu empfehlen, weil viele Veranstaltungen in einem 2-semestrigen Zyklus angeboten werden, also Teil 1 im Wintersemester und Teil 2 im Sommersemester, wobei Teil 2 die Kenntnis der meisten Inhalte von Teil 1 voraussetzt. Eine Ausnahme wäre es, wenn man den Stoff des Wintersemesters schon aus anderen Quellen kennt (z.B. bei einem Wechsel von einer anderen Universität), dies muß aber im Einzelfall untersucht werden.


    Besonderheiten für das Anwendungsfach Medienwissenschaften (Vorpraktikum)

    Für die Medieninformatik ist ab Wintersemester 2001/02 ein Vorpraktikum von 8 Wochen als Zulassungsvoraussetzung nachzuweisen. Details sind in der Praktikumsordnung für das Anwendungsfach Medienwissenschaften im Studiengang Angewandte Informatik geregelt.

    Druckbare Versionen der Praktikumsordnung:

  • A4, PDF (79 kB),
  • A4, Postscript, gzipped (31 kB),
  • A5 (Heftformat), Postscript, gzipped (32 kB))

    Einige wichtige Punkte aus der Praktikumsordnung:




    Häufig gestellte Fragen

    ... allgemeiner Art zum Studiengang Angewandte Informatik


    ... zur Technischen Informatik


    ... zur Medieninformatik


    ... zu den Kernfächern

    (Beim Anwendungsfach Medienwissenschaften müssen im Grundstudium 3 Kernfächer belegt werden, bei den anderen Anwendungsfächern treten Kernfächer erst im Hauptstudium auf.)

    Weitere Informationen

    sind erhältlich über



    Letzte Änderung: 30.12.2003

    URL dieser Seite: http://pi.informatik.uni-siegen.de/kelter/lehre/ai/ai_gen.html