Informationen zum Studiengang

Angewandte Informatik

im Fachbereich 12 Elektrotechnik und Informatik
der Universität Siegen

Letzte Änderung am 18.12.2005




Aktuelles - Übersicht:



Allgemeine Informationen zum Studiengang

(separate WWW-Seiten mit folgenden Inhalten:)


Prüfungsordnung


Aktuelles:


Studienbeginn in Angewandter Informatik zum Sommersemester 2006 möglich, 18.12.2005

Abiturienten des Jahrgangs 2005, die am 1.7.2005 ihren Wehr- oder Ersatzdienst begonnen haben, beenden die Dienstzeit am 31.03.2006, also genau zu Beginn des Sommersemesters 2006, und könnten im Prinzip ein Studium beginnen. In den meisten Informatik- und Ingenieurstudiengängen kann das Studium aber nur im Wintersemester angefangen werden, weil der Lehrstoff des Sommersemesters auf dem Lehrstoff des ersten Semesters, dem Wintersemester, strikt aufbaut, ohne die Vorkenntnisse aus dem Wintersemester ist eine erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Sommersemesters nicht gewährleistet. An vielen Standorten ist deshalb prinzipiell keine Neueinschreibung zum Sommersemester möglich.

Ein halbes Jahr auf den regulären Studienbeginn im Wintersemester zu warten ist wenig sinnvoll. Der Fachbereich Elektrotechnik und Informatik an der Universität Siegen bietet für diesen Personenkreis - aber natürlich auch für beliebige andere Interessenten - eine Einstiegsmöglichkeit im Sommersemester.

Eine Einschreibung im Studiengang Angewandte Informatik zum Sommersemester 2006 ist formell ohne Einschränkungen zulässig. Der Fachbereich wird zwar punktuell zusätzliche Vorlesungen für die Einsteiger im Sommersemester anbieten, übernimmt aber keine Garantie dafür, daß die Studienleistungen des Grundstudiums in den 4 Semestern vom Sommersemester 2006 bis Wintersemester 2007/08 vollständig erbracht werden können; letzteres wird nur für überdurchschnittliche Studenten oder solche mit besonders günstigen Voraussetzungen (z.B. durch entsprechende Kurse in der gymnasialen Oberstufe) erreichbar sein.

Durchschnittliche Studenten können mit hoher Wahrscheinlichkeit 80 - 90 % der Studienleistungen erreichen, erzielen also immerhin einen Lernvorsprung von gut einem halben Semester gegenüber Anfängern im Wintersemester 2006/07. Außerdem wird das Studium durch die zeitliche Streckung etwas erleichtert, und Risikofaktoren wie nicht bestandene Prüfungen führen weniger schnell zu Studienzeitverlängerungen. Durch die größeren zeitlichen Reserven entstehen auch Freiräume, die gezielt zur Behebung von Defiziten im den Vorkenntnissen (insb. Mathematik, teilweise auch Englisch und Physik) genutzt werden können bzw. sollten.

Da das Sommersemester 2006 noch frei von Studiengebühren ist, ergibt sich hinsichtlich der Studiengebühren auf alle Fälle ein Kostenvorteil. Der Fachbereich empfiehlt daher für beide vorgenannten Gruppen die Einschreibung zum Sommersemester, sofern die Zeit nicht anders sinnvoll genutzt werden kann.

Der Studiengang Angewandte Informatik bietet eine vollwertige Ausbildung in Informatik. Während klassische Informatikstudiengänge nur ein Nebenfach mit sehr geringem Umfang beinhalten, hat das Anwendungsfach in der Angewandten Informatik einen Anteil von ca. 40 % am Studienvolumen. Daher wird ein deutlich solideres Wissen im jeweiligen Anwendungsgebiet vermittelt als bei einem reinen Nebenfach.

Der Studiengang Angewandte Informatik mit Anwendungsfach Elektrotechnik (``Technische Informatik'') qualifiziert für Arbeitsplätze in vielen Industriebranchen: Telekommunikation, Automobiltechnik (PKWs sind heute eigentlich fahrbare Rechnernetze...), Automatisierungstechnik, Anlagenbau und Robotik, Computerhardware, elektronisch gesteuerte Gebrauchsgüter und vielen andere Produkte, die komplexe Steuerungssoftware enthalten. Weil die Anfänger- und Absolventenzahlen in der Technischen Informatik (oder der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Informationstechnik) seit Jahren bundesweit gering sind, hat sich ein erheblicher Nachfragestau entwickelt, der sich voraussichtlich erst in vielen Jahren abbauen läßt. Mit anderen Worten ist - bei aller Unsicherheit solcher Prognosen - absehbar, daß Absolventen dieser Studiengänge sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben werden.

Der Studiengang Angewandte Informatik mit Anwendungsfach Medienwissenschaften (``Medieninformatik'') qualifiziert für vielfältige Arbeitsplätze in der Medienbranche. Schwerpunkte der Ausbildung sind sowohl harte technische, mathematisch anspruchsvolle Probleme, z.B. in der Computergraphik und Programmierung von Animationen, als auch die anspruchsvolle geisteswissenschaftliche Behandlung von Mediengeschichte, -Ästhetik und Analyse bis hin zu ergänzenden Themen wie Medienrecht oder Medienwirtschaft.

Der Studiengang hat keine Zulassungsbeschränkungen. Der Studiengang ist ein sog. integrierter Studiengang, er wird in zwei Varianten mit 7 bzw. 9 Semestern Regelstudienzeit angeboten; das Grundstudium (4 Semester) ist bei beiden Varianten identisch, der Abschluß nach dem 3-semestrigen Hauptstudium (``Kurzzeitstudiengang'') ist äquivalent zu einem FH-Abschluß ist, der Abschluß nach dem 5-semestrigen Hauptstudium (``Langzeitstudiengang'')entspricht dem üblichen wissenschaftlichen Diplom und berechtigt zur Promotion.

Zur Immatrikulation in den 7-semestrigen Studiengang reicht die Fachhochschulreife aus. Durch das Absolvieren von Brückenkursen wird im Rahmen des Vordiploms zusätzlich die fachgebundene Hochschulreife erworben. Die fachgebundene Hochschulreife eröffnet den Zugang in den 9-semestrigen Studiengang, an den eine Promotion angeschlossen werden kann.



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