Universität Siegen Fachbereich 12 Fachgruppe Praktische Informatik
 
Informationen zu den Skripten für die Vorlesung

Einführung in H-PCTE

Diese Veranstaltung wird primär für die folgenden Studiengänge angeboten:

Gegenstand dieses Kurses sind Software-Entwicklungsumgebungen und deren Konstruktion auf Basis eines Objektmanagementsystems (neudeutsch auch `Repository' genannt). Dieses Themengebiet ist spezieller und fortgeschrittener als der Stoff, der üblicherweise in Wahlpflichtvorlesungen vermittelt wird. Daher entspricht dieser Kurs einer Spezialvorlesung.

Der Umfang beträgt 2+1 SWS.

Die Einführung in H-PCTE setzt als Vorkenntnisse ein Informatik-Vordiplom (Technische Informatik oder Wirtschaftsinformatik) sowie die die Veranstaltungen Softwaretechnik I und II voraus. Die besonders relevanten Lehrmodule aus der Softwaretechnik II sind unten zusätzlich aufgeführt, ferner eine allgemeine Einleitung in das Thema Datenbanksysteme.

Die folgende Tabelle zeigt die verfügbaren Skriptmodule und ihre Zuordnung an.
(+ = relevant, * = als Ergänzung empfohlen)

Der Umfang wird in Vorlesungsdoppelstunden und Seiten (DIN A5) angegeben.

Erläuterung zu den Formaten
 
Titel des Lehrmoduls / Link auf detaillierte Beschreibung Kür- zel relevant für Um- fang Version vom Postscript-Dateien
    Einf. in
H-PCTE
ST
2
V S   A5 A5d
vorbereitende Lehrmodule
Einführung in Datenbanksysteme DBI *   1.5 30 03.11.1999  (89kB)  (90kB)
Software-Entwicklungsumgebungen SEU * + 1.3 21 14.11.1999  (73kB)  (74kB)
Integrationsrahmen für Software-Entwicklungsumgebungen IRA * + 2.0 32 12.12.1999  (100kB)  (101kB)
Lehrmodule dieser Vorlesung
OMS-Grundlagen
Einordnung und Historie von PCTE PHIS +   0.7 13 22.12.1999  (51kB)  (52kB)
Grundlegende Konzepte des Datenbankmodells von PCTE PDM +   1.6 26 29.02.2000  (101kB)  (102kB)
Link-Kategorien und komplexe Objekte PDM1 +   0.9 17 29.02.2000  (65kB)  (65kB)
Wichtige abstrakte Operationen PDM2 +   1.0 12 29.02.2000  (48kB)  (49kB)
Einführung in die Benutzung des H-PCTE-Systems HINS +   0.3 7 03.12.1999  (41kB)  (42kB)
Definition und Manipulation von Schemata PDDL +   1.0 16 22.12.1999  (63kB)  (64kB)
Referenzen PRF +   0.5 14 20.12.1999  (48kB)  (49kB)
Das C-API von PCTE PCA +   0.8 25 20.12.1999  (83kB)  (84kB)
Grundlagen Werkzeugentwurf
OMS-orientierte Werkzeugarchitekturen OWA + + 1.3 23 15.11.1999  (84kB)  (85kB)
Entwurf von PCTE-Schemata PES +   1 20 28.11.1999  (76kB)  (77kB)
Diskretionäre Zugriffskontrollen DAC +   1.3 24 06.12.1999  (88kB)  (89kB)
Kooperation und Parallelität in SEU KPS + + 1.0 18 01.07.2000  (72kB)  (73kB)
speziellere Themen OMS
Die Metadatenbank und das Typverwaltungs-API von PCTE PMDB +   1.7 26 14.11.1999  (82kB)  (83kB)
Segmentierung und Verteilung PSV +   1.3 21 14.11.1999  (84kB)  (85kB)
Weitere Konzepte des PCTE-Datenmodells PDM3 +   0.7 14 14.11.1999  (60kB)  (61kB)
speziellere Themen Werkzeugentwurf
Diskretionäre Zugriffskontrollen in H-PCTE PDAC +   0.5 11 06.12.1999  (57kB)  (58kB)
Backup und Transport von Objektbankinhalten BTO +   1.0 16 14.12.1998  (66kB)  (67kB)
Prozeßmanagement, Concurrency Control und Recovery in H-PCTE PCCR +   ??? 14 geplant Ende 1999  (70kB)  (71kB)


Abhängigkeiten der Module untereinander

Die Abhängigkeiten der Module werden in der folgenden Graphik dargestellt. Ein durchgezogener Pfeil von A nach B bedeutet, daß Inhalte aus A in B vorausgesetzt werden und daher A auf jeden Fall vor B gelesen werden muß. Ein gepunkteter Pfeil stellt nur eine Empfehlung dar, in dieser Reihenfolge zu lesen.

Abhängigkeiten zwischen Lehrmodulen



Vorausgesetzte Veranstaltungen:

Suche nach Stichworten in allen Lehrmodulen dieser Vorlesung

Im einfachsten Fall geben Sie genau 1 Stichwort an. Gefunden werden alle passenden Textstellen innerhalb einer Textzeile, auch innerhalb von Worten.
Groß- bzw. Kleinschreibung ist irrelevant.
Die beiden Zeichen .* stehen für eine beliebige Zeichenfolge. Das Suchmuster Werkzeug.*umgebung findet also alle Textzeilen, in denen werkzeug gefolgt von umgebung in beliebiger Groß/Kleinschreibung auftritt.

Hinweise zur Abfolge einzelner Lehrmodule und zu möglichen Lesereihenfolgen

Diese Vorlesung het zwei komplementäre Hauptthemen: Die zu den jeweiligen Hauptthemen gehörigen Lehrmodule können weitgehend unabhängig voneinander bearbeitet werden.

Die Einführung in das Datenmodell von PCTE (bzw. teilweise in H-PCTE) ist in 3 größere Abschnitte mit jeweils einem `Meilenstein' am Ende unterteilt:

  1. Etappenziel ist, am Rechner mit dem Browser von H-PCTE in einer Beispiel-Objektbank herumzunavigieren, vorhandene Objekte anzusehen und ein paar neue Objekte anzulegen und so ein erstes `Gefühl' für den Inhalt einer Objektbank, die Identifizierung von Objekten, den Effekt von externen Schemata und andere grundlegende Begriffe zu bekommen. Diese Begriffe werden im Lehrmodul `Grundlegende Konzepte des Datenbankmodells von PCTE' vermittelt, welches in jedem Fall als eines der ersten zu lesen ist. Zeitaufwand: ca. 4 Stunden zum ersten Lesen, zzgl. ca. 2 Stunden am Rechner.
  2. Meilenstein ist, selbst ein Schema zu entwerfen und in die Objektbank einzutragen. Hierzu muß vorbereitend Lehrmodul `Definition und Manipulation von Schemata', das die Datendefinitionssprache von (H-) PCTE vorstellt, durchgearbeitet werden (Zeitaufwand: ca. 2 Stunden, zzgl. ca. 2 Stunden am Rechner).
  3. Der nächste Meilenstein besteht darin, selbst ein Objekt von einem C-Programm aus über das API von PCTE zu erzeugen. Hierzu müssen die Lehrmodule `Referenzen' und `Das C-API von PCTE' durchgearbeitet werden (Zeitaufwand: ca. 4 Stunden). Insb. sollte man die beigefügten Beispielprogramme durcharbeiten und als Übung anschließend selbst einige ähnliche Programme schreiben, also i.w. die Beispielprogramme modifizieren und erweitern. Zeitaufwand für das Programmieren: schwer zu schätzen, 2 - 10 Stunden.

Verfügbare Formate

Die Texte sind als mit gzip komprimierte Postscript-Dateien in folgenden Formatierungen verfügbar:
  1. A5 : Format DIN A5 (primär zum Lesen am Bildschirm) Hinweis
  2. A5d : jeweils 2 Seiten DIN A5 nebeneinander auf einer DIN A4-Seite (zum Drucken auf Postscript-fähigen Druckern)



Hinweis: Die Dateien können auf allen üblichen Postscript-fähigen Druckern ausgedruckt bzw. mit entsprechenden Anzeigesystemen am Bildschirm angezeigt werden.

In UNIX- (bzw. Linux-) Systemen sind normalerweise die Anzeigesysteme gv und ghostview verfügbar. Falls noch nicht vorhanden, muß zunächst irgendein passendes Anzeigesystem installiert werden.

Für das Ansehen bzw. Ausdrucken der Texte sind zwei Vorgehensweisen denkbar: