Masterarbeit

Qualitätssicherung im Bereich delta-orientierter Modellierung von Software-Produktlinien

Student:
Betreuer:C. Pietsch
Status:offen

Beschreibung:

Bei der modellbasierten Entwicklung von Software-Produktlinien bilden (Teil-) Modelle wiederverwendbare Komponenten, aus denen unter Verwendung von Modelltransformatoren die Produkte einer Produktlinie generiert werden. Dabei bedarf es Mechanismen zur Modellierung von Gemeinsamkeiten und Variabilitäten von (Teil-) Modellen. Delta-Modellierung ist ein sprachenunabhängiger, transformationaler Ansatz zur Modellierung von eben diesen. Die Kernidee besteht darin, ein Modell, das ein gültiges Produkt der Produktlinie beschreibt, unter Verwendung von Modelltransformationsregeln in ein anderes Produkt aus dem Produktraum zu überführen. Die Gruppierung zusammengehöriger Transformationsregeln wird als Delta-Modul bezeichnet, welches die Implementierung eines oder mehrerer Features beschreibt. Der Lösungsraum einer Produktlinie besteht somit aus einem Netzwerk von Delta-Modulen, die in Beziehung zueinander stehen. Unerwartete Konflikte, Abhängigkeiten, das Erzeugen von Duplikaten oder transienten Effekten lassen auf eine unsaubere Modellierung des Lösungsraums schliessen.

Ziel dieser Arbeit ist es, basierend auf einer Klassifikation von sogenannten "Bad Smells" innerhalb der delta-orientierten Modellierung von SPLs geeignete Lösungsstrategien bzw. "Refactorings" zu erarbeiten und unter Verwendung des delta-basierten Modellierungsframeworks SiPL umzusetzen.

 


Zurück zu allen ausgeschriebenen Diplom- und Studienarbeiten...